Fliehen vor der Norm – Amnesty International und Queer@ZU

Queer@ZU lädt Ulfilas Bäurle von Queeramnesty zu sich ein um über Fluchtursachen, politische Verfolgung und den Umgang mit Menschen aus der LGBTIQ-Community zu sprechen.

Was ist „normal“? Ist Normalität das beste Lebenskonzept? Wie gehen wir damit um? Resultiert aus Abweichung von Normen Diskriminierung? Wie identifiziert sich der Einzelne in diesem Kontext? Was bedeutet das für die Queer-Community? Und welchen Konfrontationen sind queere Flüchtlinge ausgesetzt?

Mehr als 65 Millionen Menschen sind 2017 auf der Flucht. Im Jahr 2014 waren es knapp 60 Millionen und die Prognosen für 2040 bewegen sich schon lange im dreistelligen Bereich. Vor allem sind Minderheiten – ungeachtet der „Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte“ – weltweit bedroht. Ulfilas Bäurle von Queeramnesty München, geht für die ZU-Queer-Community auf den Umgang mit Menschen aus der LGBTIQ-Gemeinschaft ein und blickt auf Ursachen, Formen und Folgen von Entrechtung, Diskriminierung und Gewalt im globalen Kontext, jedoch mit besonderem Schwerpunkt auf Tschetschenien.

2017: Ein Jahr zwischen Ehegleichstellung und tschetschenischen Konzentrationslagern.

Fliehen vor der Norm, Vortrag mit Ulfilas Bäurle
Samstag, 18. Nov. 19:30 Uhr, Colsman _Forum, Zeppelin Universität, Friedrichshafen

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