Das Video zur erfolgreichen St.Galler Pride Week

Der Oktober war der Pride Monat an der Universität St.Gallen. Initiant von #pride@HSG war der LGBTIQ*-Aktivist und Student Andreas Oberholzer, der zuerst zusammen mit drei Kolleg*innen der Gruppe «Unigay» die Aktionen für die Sichtbarkeit von Queer-Menschen auf dem St.Galler Uni-Campus ausheckte – Aktionen an denen sich schliesslich sehr Viele beteiligten und die eine grosse Breitenwirkung erzielten. Auf dem Campus wehten Regenbogenfahnen gehisst, überall standen kleine Rainbowflags, Pins wurden verteilt und getragen und in der Mensa gabs Desserts in den Regenbogenfarben.

Jetzt blicken in einem Video Macherinnen und Macher, aber auch der Prorektor und ein Dozent auf den Pride-Monat zurück. Sie loben das studentische Engagement als Ausdruck gelebter Diversität. Damit wird gerade auch für Studierende, die sich in ihrer Sexualität und ihrer Geschlechtsidentität noch nicht so sicher sind, eine Umgebung geschaffen, die Vertrauen vermittelt: Seid, wie ihr euch fühlt! Eine solche Stimmung wäre vor zwanzig Jahren noch nicht zu erreichen gewesen, blickt ein Dozent zurück.

An einer Veranstaltung in Zusammenarbeit mit jungen Menschen der Ostschweizer LGBTIQ*-Gruppe «Otherside» erfuhren Studierende aus erster Hand unter anderem, wie sich transsexuelle Menschen fühlen und wie man ihnen offen und vorurteilsfrei begegnet. Eine grösser geplante Veranstaltung zur Karriere von Queer-Menschen im Wirtschaftsalltag musste wegen der verschräften Coronoa-Schutzmassnahmen leider abgesagt werden.

Der Pride-Monat war auch in der Stadt St.Gallen wahrzunehmen, verteilten die Aktivist*innen doch am Bahnhof Flyer an Pendler*innen. – Auf all diese erfolgreichen Aktionen blickt das Video zurück und es endet mir der Hoffnung, dass an der Universität St.Gallen jeder Tag ein Pride-Tag werde.

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